Vegan ABC – A wie Alles auf Anfang – Natural Energizer

In unserem Vegan ABC stellen wir passend zu jedem Buchstaben, ein wesentliches Thema vor und zeigen, welche Rolle dieses im Veganismus einnimmt.

Schritt für Schritt ein bisschen veganer

Wer sich für eine vegane Lebensweise entscheidet, sollte dies nicht überstürzen. Mit kleinen Schritten, welche Woche für Woche integriert werden, erreicht man sein Ziel ebenfalls! Nach und nach kann man somit Produkte, welche tierliche Inhaltsstoffe enthalten, gegen pflanzliche austauschen. Wir zeigen euch wie!

Milch

Milch zu ersetzen ist wohl einer der einfachsten Schritte. Hier gibt es zahlreiche Drinks, mit pflanzlichen Zutaten. Egal ob Hafer, Mandel, Soja, Reis oder Dinkel. Unser Favorit ist die Hafermilch von Alnatura. Sie enthält zudem eine Algenart und ist dadurch sehr reich an Calcium.

Pflanzenmilch kann ganz einfach selbst hergestellt werden.

Eier

Wir backen schon ewig nicht mehr mit Eiern. Bei einigen Rezepten kann man sie problemlos weglassen, ohne dass es am Geschmack oder der Konsistenz etwas ändert. Manchmal benötigt man dennoch einen Ei-Ersatz. Hierfür eignen sich besonders gut zerdrückte Bananen, Erdnussmus, Leinsamen, Apfelmus, Sojamehl, Lupinenmehl oder geriebene Kartoffeln.

Wurst

Mittlerweile gibt es viele verschiedene Aufstriche und natürlich auch Wurst aus pflanzlichen Zutaten. Hier lohnt sich jedoch ein Blick auf die Inhaltsstoffe und selbstverständlich auch auf den Hersteller. Firmen wie Nestlé und Wiesenhof sollten definitiv vermieden werden. Ebenso kann man sich leckere Aufstriche selber herstellen.

Käse

Auch auf Käse muss nicht verzichtet werden. Es gibt viele leckere Produkte aus Mandeln oder Cashewnüssen. Mit Hefeflocken können auch wunderbar Gerichte überbacken werden.

Fleisch

Theoretisch ist es ganz einfach, auf Fleisch zu verzichten. Man hört einfach auf, es zu kaufen! Dennoch möchten einige nicht auf Schnitzel, Würstchen oder Bouletten verzichten. Übrigens: Der Name des Produktes soll in erster Linie helfen, die Form und Konsistenz schnell zu erkennen. Die Zutaten spielen hierbei keine Rolle. Oft wird sich beschwert, warum Veganer ihre Produkte “Schnitzel” nennen müssen, wenn sie doch gar kein Fleisch essen wollen. Mit dem Wort “Schnitzel” verbindet man sofort etwas flaches und fast rundes. Ob dies nun aus Fleisch, Soja, Grünkern oder anderem Gemüse besteht, spielt bei der Namensgebung keine Rolle. In Teewurst ist ja auch kein Tee enthalten, Leberkäse enthält weder Leber noch Käse und Meeresfrüchte kommen weder aus dem Meer, noch sind es Früchte! Ein anderer Grund ist selbstverständlich, dass viele Menschen den Geschmack mögen, aber nicht möchten, dass für das Produkt Tiere getötet werden müssen. Es gibt ja auch Kaffee ohne Koffein und Bier ohne Alkohol. Hier steht ebenfalls der Geschmack im Vordergrund, jedoch ohne die schädlichen Nebenwirkungen des Koffeins und des Alkohols.

Obst und Gemüse

Auch wenn es zahlreiche Ersatzprodukte gibt – Obst und Gemüse sind der zentrale Bestandteil einer veganen Ernährung. Es gibt tausende verschiedene Sorten und somit muss nie Langweile aufkommen. Egal ob braten, backen, kochen, dünsten oder garen – es finden sich immer neue Kreationen. Aus Gemüse lassen sich, kombiniert mit Reis, Nudeln oder Kartoffeln, viele unterschiedliche Gerichte zubereiten. Achten sollte man immer darauf, welches Obst und Gemüse gerade Saison hat. Auch das Herkunftsland spielt eine wichtige Rolle. Oft liegen im Supermarkt Äpfel aus Deutschland direkt neben Äpfeln aus China oder Neuseeland.

Nüsse und Samen

Nüsse und Samen sind weitaus mehr als einfach nur Knabberzeug für zwischendurch. Sie enthalten viele gesunde Fette, jede Menge Proteine und wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Magnesium, Zink, Calcium, Kalium und viele weitere. Tipp: Sonnenblumen- und Kürbiskerne leicht anrösten und zu Salat servieren. Der Geschmack ist hervorragend!

Proteinbedarf decken? Kein Problem!

Brote und Brötchen

Brote und Brötchen sind fast immer vegan. Vor allem die dunklen Sorten enthalten oft viele gesunde Nüsse oder Samen. Aber Vorsicht: Es gibt auch Sorten, welche nicht vegan sind. So werden die Formen einiger Produkte mit Schweineschmalz eingefettet. Dies muss nicht einmal auf der Verpackung oder im Laden angegeben werden. Industriell hergestellte Brote und Brötchen können zudem Enzyme enthalten, welche aus Haaren, Borsten oder Federn gewonnen werden, wie beispielsweise Cystein. Auch dies muss nicht angegeben werden. Zudem gibt es weiche Brotsorten (Broiche), welche Milch und Eier enthalten. Wer es genau wissen möchte, fragt am besten bei der Bäckerei nach und lässt sich die Zutatenliste zeigen.

Zum Abschluss möchten wir euch noch unsere Lieblingsseite für vegane Rezepte zeigen. Hier wird jeder fündig.

Von | 2018-03-20T15:22:37+00:00 Januar 1st, 2018|Vegan ABC|0 Kommentare

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