Die mediale Präsenz von Corona ist seit einigen Wochen enorm. Alle anderen politischen oder sozialen Themen scheinen wie weggeblasen. Auch um den Veganismus, Umwelt- und Naturschutz ist es unserer Meinung nach sehr ruhig geworden. Doch andere wichtige Themen wie Klimakrise, Bürgerkriege in Lybien und Syrien, Ebola in Afrika oder der Austritt Großbritainens aus der EU sind damit noch lange nicht vom Tisch.

Den Fokus nicht verlieren

Auch in unserem Umfeld dreht sich gefühlt alles nur noch um Corona. Und da dauert es eben auch nicht lange und Sätze wie: “Darauf kann ich jetzt keine Rücksicht nehmen!” oder “Ich hab ja momentan keine andere Wahl.” haben nicht lange auf sich warten lassen. Gemeint ist nicht nur das Konsumverhalten, sondern auch der persönliche Alltag. Da wird eben wieder zu den billigen Schnitzeln gegriffen, Obst und Gemüse aus Übersee gekauft und mit dem Auto werden die kürzesten Wege erledigt, nur um den Menschen auf der Straße aus dem Weg zu gehen. Die anfänglichen Hamsterkäufe haben dann doch schnell angesteckt und Lebensmittel wurden Kiloweise gehortet (wieso weiß aber niemand). Natürlich ist das Geld an vielen Stellen momentan knapp. Kurzarbeit boomt und auch für uns hat sich die Arbeitslage drastisch geändert. Nun hat man aber zwei Möglichkeiten:

  • sich an anderer Stelle einschränken (stylische Masken für 20 € / Stück sind dann doch etwas übertrieben aber natürlich ist für so etwas genug Geld da … )
  • oder man spart wieder dort, wo im Grunde kein Raum für Einsparungen mehr ist: Lebensmittel natürlich

Jeder muss sich jetzt die Frage stellen, wie soll es weitergehen. Home Office und Ausgangssperre sind natürlich furchtbar und stellen vor allem für psychisch kranke Menschen ein großes Problem dar. Doch in alte Muster zu verfallen oder neu eingearbeitete Routinen im Alltag wieder zu streichen, wird die Situation vielleicht im ersten Moment erträglicher machen.

Es ist wichtig, den Fokus nicht zu verlieren und sich auch weiterhin für das einzusetzen, was wirklich wichtig ist. Und das sind eben noch immer der Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Veganismus. Auch wenn es genau in diesem Moment völlig absurd für viele erscheinen mag, über solche Sachen zu berichten, sie sind eben noch immer aktuell und werden es auch noch sehr lange bleiben. Und wenn wir dann unser Umfeld damit konfrontieren und Reaktionen bekommen wie: “Habt ihr denn aktuell keine anderen Sorgen?”, dann antworten wir auch weiterhin mit “Doch, natürlich!”

Der Natur sind die Probleme der Menschen egal

Ihr dürft diese Überschrift nicht falsch verstehen. Natürlich leidet die Umwelt immer dann, wenn der Mensch eingreift und mal wieder den Erlöser spielen will. Doch von einer anderen Perspektive aus betrachtet, kennt die Natur keine Zeit. Völlig egal, welches Chaos der Mensch hinterlässt, die Natur wird sich davon erholen. Auch wenn es zig Tausend Jahre dauern würde. Egal wie schlimm Waldbrände wüten, Hochwasser und schmelzende Polarkappen bewohnte Gebiete bedrohen oder eben auch Viren oder andere ansteckende Erkrankungen unter Tieren ausbrechen und / oder sich auf den Menschen übertragen: die Natur wird alles regeln. Der einzig Leidtragende wird immer der Mensch sein. Denn er ist von ihr vom Ersten bis zum Letzen Tag seines Lebens abängig, auch wenn dies viele nicht so ganz verstehen wollen.

Auch Corona wird die Tier- und Pflanzenwelt kaum bis garnicht beeinflussen. Anders sieht dies aber bei uns Menschen aus. Unser Verhalten wird sich direkt auf unsere Umwelt auswirken. Schon jetzt ist die Luft in den Städten viel sauberer, Flüsse und Seen klarer und in den Wäldern hört man mal wieder die Vögel zwitschern ohne nervenden Unterton von Kettensägen, vorbeifahrenden Autos oder Personengruppen auf Exkursion.

Wer jetzt denken mag, das sei doch super für die Umwelt, hat leider nur zum Teil recht. Streamingdienste boomen, Internetleitungen laufen heiß und Onlinehändler versenden in neuen Rekordchargen ihre Waren. Allein der Absatz von Toilettenpapier hatte Ausmaße angenommen, die keiner vorher erwartet hätte. Und all diese Dinge belasten natürlich wieder an ganz anderer Stelle.

Mit gutem Beispiel voran gehen

Auch wenn bei uns das Geld momentan knapp ist, für gute und faire Lebensmittel ist immer ausreichend vorhanden. Wir verfallen auch in keinen Kaufrausch sondern schauen, wo wir vielleicht noch etwas einsparen können. Natürlich muss der Alltag nicht komplett umgekrämpelt werden, aber auch hier sind kleine Schritte immer noch besser als gar keine! Und wenn alle wieder ein wenig die Richtung anpassen, dann wird sich dies wieder großflächig auswirken (genauso wie mit der Kuft in den Städten oder den Hmsterkäufen). Auch ist es wichtig, sich stets gut zu informieren, gerade mit Blick auf Corona. Seit einigen Tagen machen immer mehr Verschwörungstheoretiker auf sich aufmerksam, laden reißerische Videos hoch und posten Artikel, die dann gleich wieder gesperrt werden.

Folgende zwei Quellen für gute und sachliche Informationen wollen wir euch ans Herz legen.

Ein sehr guter Kanal, bei dem Falschaussagen bis ins kleinste Detail zerlegt und richtig gestellt werden.

Bitte akzeptiere YouTube Cookies, damit die Videothek geladen werden kann. YouTube ist ein Drittanbieter. Wir können leider nichts für deren Datenschutz.
Du kannst unter folgendem Link die Datenschutzerklärung von YouTube einsehen.

YouTube Datenschutz

Mit dem akzeptieren des Hinweises wird die Seite neu geladen und die Einstellung gespeichert. Du kannst dies jederzeit widerrufen

Und natürlich den Podcast von NDR Info mit Prof. Drosten.

Bitte akzeptiere YouTube Cookies, damit die Videothek geladen werden kann. YouTube ist ein Drittanbieter. Wir können leider nichts für deren Datenschutz.
Du kannst unter folgendem Link die Datenschutzerklärung von YouTube einsehen.

YouTube Datenschutz

Mit dem akzeptieren des Hinweises wird die Seite neu geladen und die Einstellung gespeichert. Du kannst dies jederzeit widerrufen