Viele Deutsche bezeichnen sich selber als sehr tierlieb. Und ohne ehrenamtliche Helfer wären Tierschutzvereine hoffnugslos verloren. Doch betrachtet man die Lebensweisen eben dieser Leute genauer, wird eines sehr deutlich: Fast alle essen tierische Produkte und der Tierschutz wird dann ganz schnell zum Haustierschutz. Doch wieso sollte hier unterschieden werden? Was ist an Kühen, Hühnern, Schweinen, Hasen oder Gänsen anders als an Hunden oder Katzen?

Tierschutz geht nur Fleischlos

Natürlich möchten wir an dieser Stelle die Arbeit von Tierschützern nicht ins Lächerliche ziehen. Denn schließlich helfen sie ja dennoch in Not geratenen Tieren. Wenn es dann aber bei öffentlichen Veranstaltungen groß verkündete Grillfeste gibt, bei denen natürlich jede Menge Schweine, Kühe und Hühner auf dem Grillrost landen, dann sollte spätestens hier das eigene Handeln genauer hinterfragt werden.

Ebenso merkwürdig wären auch:

  • Feuerwehrlute, welche Brände legen
  • Umweltschützer, die ihre Abfälle in Wäldern und Flüssen entsorgen
  • Menschenrechtler, welche Kinder für sich arbeiten lassen
  • Erzieher, die ihre eigenen Kinder schlagen
  • usw

Es sollte ja klar sein, was genau wir meinen!

Das eigene Handeln muss stärker hinterfragt werden

Genau hier liegt leider auch das Problem. Die Dinge werden einfach weiter so gemacht wie bisher. Denn was sich bis heute bewährt hat, kann ja schließlich nicht falsch sein, oder? Jeder muss die Auswirkungen seines Handelns stärker hinterfragen:

  • geht es auch anders?
  • was kann ich mir von anderen abgucken?
  • tue ich wirklich schon alles, was ich tun kann?
  • wie würde ich über andere denken, wären sie an meiner Stelle?

Aus dem Gewohnten heraustreten. Immer neugierig sein und alles hinterfragen. Mit anderen ins Gespräch kommen und gemeinsame Lösungen finden. Das sind die Schlüssel für eine lohnenswertere Zukunft. Packen wir es an!