Tiere werden nicht geschlachtet, Tiere werden ermordet – absurde Wortspielerei!

Zugegeben, der folgende Text ist sehr harsch geschrieben. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund und sprechen das Thema so an, wie es auch ist: Tiere werden nicht geschlachtet, Tiere werden ermordet! Für diese Prozesse gibt es zahlreiche Wörter. Diese dienen nur dazu, die grausame Wahrheit erträglich zu machen. Sie dienen dazu, dass Menschen mit ruhigem Gewissen diesen Vorgängen nicht im Wege stehen. Sie dienen dazu, Fleisch zu essen, ohne sich schlecht oder schuldig zu fühlen. Doch all dies ändert nicht an der Realität!

Wortspielerei ändert die Realität nicht

Aufmerksam wurde ich durch einen Beitrag über die Jagd. Dort vertrat ein Befürworter vehement seinen Standpunkt. “Tiere werden betäubt, geschlachtet, zerlegt oder gehalten!”

Doch dies ist nur Wortspielerei. Wieso werden diese Vorgänge so verharmlost? Wieso wird hier zwischen Menschen und Tieren unterschieden? Selbst zwischen verschiedenen Tierarten wird noch einmal unterschieden. Nutztiere werden geschlachtet, während Haustiere qualvoll verenden.

“Übersetzen” (definieren) wir doch einfach mal gängige Begriffe und Wortgruppen:

  • Bekommt ein Mensch einen Kopfschuss, wird er hingerichtet. Ein Tier wird damit nur betäubt.
  • Menschen werden ermordet oder getötet. Tiere werden geschlachtet.
  • Ein Steak ist kein Steak, sondern ein totes, langsam verwesendes Stück Fleisch. Sozusagen ein Leichenteil. Bei Menschen spricht man auch nicht von einem Stück Fleisch sondern von einem Leichenteil.
  • Fleisch reift nicht, es verwest.
  • Haustiere sterben qualvoll. Nutztiere werden geschlachtet und verarbeitet.
  • FleischproduktionMassenmord an unschuldigen Geschöpfen!
  • Menschen, die im Gefängnis sitzen, sind weggesperrt, während Tiere in Ställen gehalten werden. Gefängnis = Stall, wegsperren = halten.
  • Eintagsküken werden nicht geschreddert (wobei dieses Wort schon eine gewisse Wirkung hat), sie werden zerfetzt.

Tierschutzlabel sind Lug und Betrug

Das wohl bekannteste Label ist die “Initiative Tierwohl“. An Hohn und Demütigung gegenüber den Tieren ist es kaum zu übertreffen. Der Verbraucher fühlt sich als Wohltäter, nur weil einem Schwein 1 m² mehr Platz im Stall zu Verfügung steht, bevor es getötet wird. Doch in Wahrheit ist mit diesem Label niemandem geholfen. Die Bedingungen der Tiere ändern sich so minimal, dass diese kaum erkennbar sind. Und auch hier ändern diese Label nichts an der Realität: Tiere werden gezüchtet, qualvoll weggesperrt und am Ende ihres kurzen Lebens ermordet. Was hat das mit Tierwohl zu tun?

Würde man sich auch als Wohltäter fühlen, wenn man einem hungernden Menschen jeden Tag eine Kartoffel geben würde? Er hätte vielleicht etwas kleines zu essen, doch dies ändert nichts daran, dass er weiterhin extremen Hunger leidet und immer kränker wird.

Unterschiede existieren nur in den Köpfen

Warum sprechen wir dieses Thema auf diese Art und Weise an? Ganz einfach: wir möchten, dass alle Lebewesen auch als Lebewesen angesehen werden! Es gibt keine Nutztiere oder Haustiere. Es gibt auch keine Nutzmenschen oder Hausmenschen. Es gibt Menschen und es gibt Tiere. Alle haben ein Recht darauf zu leben und wird ihnen dieses Recht abgesprochen, ändern auch aufgehübschte Wörter nichts an diesen Verbrechen.

Alle Tiere haben ein Recht darauf zu leben!

Von | 2018-05-06T20:41:04+00:00 Mai 6th, 2018|News und Aktuelles|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar