Schmerzbehandlung mit Kurkuma [1]

Schmerzbehandlung mit Kurkuma [1]

Seit Anfang des Jahres trainieren Elisabeth und ich für einen Halbmarathon. Die Fortschritte kamen schnell und wir konnten unsere Distanzen und unser Tempo gut verbessern. Somit dauerte es nicht lange und meine Knöchelverletzung aus dem Vorjahr machte sich wieder deutlich bemerkbar. Schon als kleines Kind bin ich mehrfach mit meinem linken Fuß umgeknickt. Zuletzt im Alter von 14 Jahren so schlimm, dass ich 4 Wochen einen Gipsverband tragen musste. Somit sind die Bänder und Sehnen im Fuß stark vorbelastet und können die Stabilität im Knöchel nicht ausreichend sicherstellen. Es war also keine große Überraschung, dass ich im Sommer 2016 abermals umgeknickt bin. In den ersten Tagen fiel mir das Gehen sehr schwer. Vor allem beim Treppensteigen musste ich über viele Monate eine Schonhaltung einnehmen. Die Folge waren Schmerzen im rechten Knie sowie eine permanente Ausweichbewegung der Hüfte immer dann, wenn ich mich mit dem linken Fuß von einer Stufe abgedrückt habe.

Bis zum heutigen Tage habe ich keine volle Bewegungsfreiheit im Gelenk. Dehnübungen fielen mir zu Beginn sehr schwer und bereiten mir immer noch leichte Probleme. Wenn wir joggen gehen, benötige ich immer einige Minuten, um das Gelenk warmzulaufen. Leichte bis mäßige Antrittsschmerzen begleiten mich bei meinen ersten Schritten so gut wie jeden Morgen.

Eine dauerhafte Behandlung mit Schmerztabletten war für mich zu keinem Zeitpunkt eine akzeptable Möglichkeit. Ich erinnerte mich bereits einige Male gelesen zu haben, dass Kurkuma als natürliches Schmerzmittel eingesetzt werde kann, da es entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt. Somit erkundigte ich mich im Internet und in meinem Bekanntenkreis nach Möglichkeiten, dies auf meine Situation zu übertragen. Anfangs nahm ich 3 Teelöffel Kurkuma über den Tag verteilt. Hierbei stellte sich leider keine Besserung ein. Also ging es wieder an den PC, um weitere Nachforschungen anzustellen.

Folgendes konnte ich herausfinden: Der im Kurkuma enthaltene Wirkstoff Curcumin ist schlecht wasserlöslich und wird daher nur in geringen Mengen im Magen- Darmtrakt absorbiert. Wird Kurkuma zum Kochen eingesetzt und in Öl angebraten, kann die Bioverfügbarkeit deutlich erhöht werden. Ein noch besserer Effekt stellt sich ein, wenn Kurkuma zusammen mit schwarzem Pfeffer eingenommen wird. Das enthaltene Piperin kann die Wirksamkeit des Curcumin enorm steigern. Somit entschied ich mich für ein Kombipräparat.

Nach ca. 2 Wochen stellte sich eine spürbare Besserung der Beschwerden ein. Ob es nun an dem Präparat lag, an meiner Einstellung oder einfach nur der Tatsache, dass der Knöchel sich den Belastungen Stück für Stück besser angepasst hatte, kann ich nicht genau sagen. Vermutlich hat all dies eine Rolle gespielt. Ich werde die Kapseln auch weiterhin nehmen, da sich Kurkuma auch positiv auf den Magen- Darmtrakt auswirkt und auch die Psyche positiv beeinflussen kann.

Unser Marathontraining wird Monat für Monat intensiver, die Anforderungen steigen und somit auch die Belastung für den Körper. Ich arbeite an mehreren Fronten – ich versuche mein Gewicht zu verringern, trainiere viele Stabilitäts- und Mobilitätsübungen für die Knöchel, Knie und Hüften, trainiere meine Beinmuskulatur im Fitnessstudio und dehne mich regelmäßig. Ob sich all diese Mühen lohnen, werde ich dann im Oktober sehen. Bis dahin heißt es am Ball bleiben und sich von Rückschlägen nicht umwerfen lassen!

Schaut auch bei unseren Empfehlungen vorbei.

  • Marcus
Von | 2018-06-01T20:43:52+00:00 August 8th, 2017|Ernährung, Körper&Geist|0 Kommentare

Hinterlassen Sie einen Kommentar