Jeder kann gegen Tierleid vorgehen – Natural Energizer

Sich für mehr Tierwohl einzusetzen ist einfacher als man denkt. Bereits kleine Schritte können große Auswirkungen haben. Wir zeigen euch gut umsetzbare Methoden, die man problemlos in den eigenen Alltag integrieren kann.

Für weniger Tierleid

Der wohl größte Schritt in Richtung Tierwohl, ist tierische Produkte nicht mehr zu konsumieren. Es muss nicht auf Anhieb die große Veränderung sein. Man kann nach und nach seine Produktauswahl ändern. Am einfachsten ist es, mit Milch, Butter und Joghurt zu beginnen. Hierfür gibt es zahlreiche pflanzliche Varianten!

Essen ist die eine Seite, Hygiene und Kleidung die andere. Auch hier gibt es viele Stolperfallen. Schuhe, Taschen, Gürtel oder Jacken können auch ohne Leder getragen werden. Wer hier noch nachhaltiger agieren möchte, kauft ausschließlich Second Hand. Auch wir kaufen – so gut es geht – nur gebrauchte Waren. Egal ob Kleidung, Elektronik oder Möbel. So spart man nicht nur Geld, sondern macht somit auch wieder einen großen Schritt in Richtung Tierwohl!

Hygieneprodukte werden häufig an Tieren getestet. Vor allem Schminke und Duschbäder stehen hier ganz oben auf der Liste. In Drogeriemärkten findet man auch hierfür jede Menge Produkte aus natürlichen Zutaten und ohne Tierversuche. Wer noch weiter gehen möchte, verzichtet ebenfalls auf Produkte, welche Mikroplastik enthalten. Die feinen Partikel gelangen über unser Abwasser in das Grundwasser und somit in die Seen, Flüsse und Meere und gefährden dort die Gesundheit der Wasserbewohner.

Soziale Projekte unterstützen

Im Internet gibt es tausende von Petitionen. Hier muss man natürlich schauen, welche seriös und welche nur auf Geld aus sind. Aber auch außerhalb des Internets kann man aktiv werden. Man kann kleine Beträge, Arbeitsmaterial, Möbel oder Futter an örtliche Tierheime spenden, kann Briefe an Politiker verfassen und natürlich im eigenen Umfeld für Aufklärung sorgen.

Wenn es die Zeit zulässt, kann man sich natürlich auch ehrenamtlich in Tierheimen engagieren. Arbeitskräfte werden immer benötigt. Auch können Tiere ausgeführt oder beschäftigt werden. Die Vereine sind für jede Hilfe dankbar!

Patenschaften übernehmen

Wer zeitlich keine Möglichkeiten findet sich vor Ort zu engagieren, kann natürlich auch Patenschaften abschließen. Egal, ob im Tierheim oder Gnadenhof, mit kleinen monatlichen Beiträgen kann man somit seinen Schützlingen helfen. Oftmals fallen auch kostenintensive Behandlungen für gerettete Tiere an. Hier kann man sich ebenfalls im Umfeld umhorchen, ob jemand jemanden kennt, der jemanden kennt, der einen Tierarzt kennt und diese Behandlung ehrenamtlich übernehmen würde.

Adoptieren statt kaufen

Wer sein Leben durch ein Haustier bereichern möchte, findet in Tierheimen mehr als genug Tiere. Leider kaufen noch immer viele Besitzer ihre künftigen Vierbeiner günstig auf Plattformen wie eBay Kleinanzeigen. Die dort angebotenen Tiere stammen oft aus dem Ausland, werden ihren Müttern viel zu früh weggenommen und sind, auf Grund der Überzüchtung, oft krank. Für den langen Transport werden sie mit Antibiotika voll gepumpt – schließlich sollen sie ja einen gesunden Eindruck machen bei ihren neuen Besitzern. Die Muttertiere leben oftmals angekettet in dunklen, dreckigen Kammern. Hier lautet das Motto: Adopt – don´t shop!

  • Marcus
Von | 2018-04-17T17:03:39+00:00 April 16th, 2018|Nachhaltigkeit, News und Aktuelles|0 Kommentare

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