Ein Großteil der Nutztiere ist (logischerweise) krank

Für die Tiere ist mit der Massentierhaltung nicht nur ein sehr kurzes Leben, sondern auch ein Leben mit vielen Krankheiten verbunden. Die Enge im Stall, fehlendes Licht und frische Luft und in jeder Ecke liegen Fäkalien: da sind Erkrankungen natürlich vorprogrammiert. Ebenso neigen die hochgezüchteten Arten zu Erkrankungen an den Gelenken und Organen, da ihre Körper für ein so schnelles Wachstum nicht ausgelegt sind.

Ca. 90% der Milchkühe sind krank

„Ob Ei, Milch oder Schnitzel – fast jedes vierte Tierprodukt im Handel stammt von einem kranken Tier“, begründeten die Verbände ihren Vorschlag. Wissenschaftliche Studien gingen bei Mastschweinen von Lungenerkrankungsraten um die 50 Prozent und schmerzhaft verdickten Gelenken um die 40 Prozent aus. Bis zu 90 Prozent der Milchkühe erkrankten im Durchschnitt einmal im Jahr, sei es am Euter, an Stoffwechsel-Störungen oder an den Klauen. Viele Masthühner und Puten könnten am Ende der Mast aufgrund ihres schnellen Wachstums nicht mehr richtig laufen. Über 50 Prozent der Legehennen erlitten Knochenbrüche. Quelle

Ein weiteres Problem ist die Kontrolle der Tiere durch Veterinärbehörden. Landwirtschaftliche Betriebe werden demnach nur alle 17 Jahre kontrolliert! Wie soll so angemessen sichergestellt werden, dass es den Tieren gut geht … bevor sie getötet werden (ihr erkennt die Ironie daran?!).

Wie lange soll dieses System noch unterstützt werden? Wie lange wollen die Menschen noch weggucken und so tun, als wäre alles in Ordnung? Das Märchen vom glücklichen Tier, welches human geschlachtet wird, ist eben nur ein Märchen und nicht die Realität. Du kannst es ändern!