Foodsharing – Zu gut für die Tonne

Seit einigen Wochen sind Elisabeth und ich Mitglieder bei Foodsharing. Dadurch können wir regelmäßig viele, noch gute Lebensmittel vor der Tonne retten. Außerdem bietet sich uns die Möglichkeit, unsere Vorräte an Obst, Gemüse, Backwaren oder bspw. Tee kostenfrei aufzufüllen. Was genau Foodsharing ist, wie es funktioniert und wie auch ihr teilnehmen könnt, verraten wir euch in diesem Artikel.

Was ist ist Foodsharing

Foodsharing bietet allen Mitgliedern die Möglichkeit, nicht mehr benötigte Lebensmittel, kostenfrei abzugeben und somit anderen Menschen zur Verfügung zu stellen. Auch Betriebe wie Bäcker, Obst- und Gemüsehändler und Supermärkte, können sich daran beteiligen. Ihre Lebensmittel werden von Foodsavern abgeholt und dann in einen Fairteiler gelegt.

Wie funktioniert Foodsharing

Als nicht registrierte Mitglieder könnt ihr im Internet, bspw. auf Facebook, eure Lebensmittel anbieten und von jedermann abholen lassen. Dies geschieht auf privater Basis mit persönlicher Absprache. Hier gilt oftmals – wer zuerst kommt, malt auch zuerst! Ebenso hat man die Möglichkeit, die eigenen Lebensmittel in einen Fairteiler zu legen. Die Absprachen erfolgen über verschiedene Gruppen oder Seiten.

Registrierte Mitglieder (Foodsaver), arbeiten mit verschiedenen Betrieben, Firmen oder Märkten zusammen. Hierbei gibt es regelmäßige Abholtermine für die Lebensmittel, welche nicht mehr benötigt oder verkauft werden können. Diese Lebensmittel werden dann zu einem Fairteiler gebracht und stehen somit der gesamten Community zur Verfügung.

Was ist ein Fairteiler

Fairteiler sind selbstgebaute Regale, Schränke oder Ablagen, zu denen Lebensmittel gebracht werden können. Die Orte der Fairteiler sind öffentlich zugänglich und können somit von jedermann genutzt werden. Wer sich daraus etwas nehmen möchte, kann dies auch jederzeit tun. Hierbei ist der Fairteiler so zu hinterlassen, wie er vorgefunden wurde! Ordnung und Sauberkeit stehen an oberster Stelle.

Welche Lebensmittel eignen sich für Foodsharing

Im Grunde gibt es nur eine Regel: Lebensmittel, die selber nicht mehr benötigt, aber noch in einem genießbaren Zustand sind, können angeboten werden. Hierzu zählen auch bereits angebrochene Waren. Allerdings sollte man beachten, dass Lebensmittel, die gekühlt werden müssen oder sehr leicht verderblich sind, nicht in den Fairteiler gehören.

Wie werde ich Foodsaver

Foodsaver sind registrierte Mitglieder und können von größeren Betrieben Lebensmittel, zu regelmäßigen Terminen abholen. Nachdem man sich angemeldet hat, muss man einen Online-Test absolvieren und drei Probeabholungen mit einem bereits registrierten Mitglied durchführen. Danach hat man die Möglichkeit, auch eigenständig bei Betrieben abzuholen. Auch wenn diese Art der Registrierung ein wenig aufwändiger ist, kann somit sichergestellt werden, dass auch wirklich engagierte Menschen teilnehmen.

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  • Marcus & Elisabeth
Von | 2018-03-11T20:01:03+00:00 November 5th, 2017|Nachhaltigkeit|0 Kommentare

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