Vor mehr als einem Jahr hatten wir bereits über hilfreiche und nachhaltige Produkte berichtet.

Nun sind einige Monate vergangen und wir konnten zahlreiche Eindrücke sammeln. Was hat sich bewährt, wo sollte nachgebessert werden und was leider überhaupt nicht funktioniert hat erfahrt ihr in diesem Beitrag.

Dieser Beitrag enthält Werbung. Keine der hier aufgeführten Produkte wurden gesponsert. Bilder findet ihr am Ende des Beitrags.

Edelstahltrinkflaschen

Edelstahltrinkfalschen sind die wohl beste Anschaffung, die wir je gemacht haben. Wir nehmen sie überall mit hin. Meine Ein-Liter-Variante eignet sich hervorragend für den Sport, und Elisabeths 750 ml Flasche findet in jeder Tasche oder im Beutel für die Uni Platz. Einmal in der Woche reinigen wir sie mit einer Flaschenbürste und sie sind wie neu. Von Innen sind die Flaschen noch wie am ersten Tag. Äußerlich haben sie zwar schon einige Beulen und Kratzer hinnehmen müssen, diese beeinträchtigen die “Funktion” aber in keinster Weise.

Bambuszahnbürsten

Zunächst waren wir etwas skeptisch. Der flache Griff, ein kleiner Borstenkopf und keine zusätzlichen Borsten für beispielsweise die Zwischenräume. Doch nach vielen Monaten des täglichen Nutzens, haben wir uns problemlos daran gewöhnt und die Zähne werden wunderbar sauber. Ebenso wie bei unseren Trinkflaschen vermissen wir ihre Verwandten aus Plastik keineswegs. Angegeben mit drei Monaten Lebensdauer, halten sie definitiv länger, bei zwei Mal täglich putzen.

Aktuell haben einige DM-Märkte bereits Zahnbürsten aus Bambus in ihrem Sortiment.

Stoffbeutel

Hier gibt es im Grund nicht viel zu sagen. Die Beutel sind mittlerweile an allen Kassen für wenig Geld erhältlich und passen bequem in jede noch so kleine Tasche. Selbst in einer Hosentasche finden sie Platz. Sollten einige Lebensmittel die Beutel verunreinigen, kann man sie bequem in die Waschmaschine geben. Für uns gibt es überhaupt keinen Bedarf mehr an Plastiktüten. Auch für loses Obst und Gemüse gibt es kleinere Stoffbeutel, mit denen alles sicher und hygienisch transportiert werden kann.

Brot- und Brötchenbeutel aus Stoff

Diese praktischen Beutel nutzen wir tatsächlich sehr viel. Nicht nur für Backwaren, auch für Obst oder Gemüse kann man sie nutzen. Den Bäckereien macht es auch keine Probleme, wenn man sie darum bittet, Brötchen oder ähnliches in diese Beutel zu tun, statt in einer Papiertüte. Zur Reinigung drehen wir sie auf links, wischen sie sauber und lassen sie trocknen. Einfacher geht´s nicht!

Auch für Lagerung von Brot außerhalb des Kühlschranks eignen sie sich. Voraussetzung hierfür ist ein Beutel aus Leinen, damit die Lebensmittel im Inneren atmen können und nichts schimmelt.

Gesichtsreinigungstücher aus Stoff

In ihrer Funktion ähnlich wie Abschminkpads, kann man sie natürlich auch für die normale Reinigung im Gesicht nutzen. Nach dem Gebrauch mit Gesichtswasser spülen wir sie kurz aus und geben sie ein bis zwei Mal in der Woche mit in die Wäsche. Gekauft haben wir die Tücher, welche aus Stoffresten entstehen, im Internet. Mittlerweile gibt es diese aber auch in gut sortierten Bio- oder unverpackt-Läden.

Backpapier aus Silikon

Hier haben wir leider keine guten Erfahrungen sammeln können. Zunächst hat das Backpapier eine Einheitsgröße. Aufgrund seiner Stärke, kann man es nicht falten und der Größe des Backbleches anpassen. Ein weiteres, wohl das größte Problem, kommt dann, wenn man den Kuchen oder die Pizza darauf schneiden möchte. Es hat nicht lange gedauert und es waren unzählige Schnitte auf dem Backpapier. Die lassen sich natürlich nicht mehr beheben und somit gelangt Fett auf das Backblech, wenn es im Ofen ist. Auch die Reinigung war schwierig. Die Oberfläche ist sehr glatt und und Verbindung mit Spülmittel flutscht es nur so durch die Hände. Aktuell fetten wir das Blech einfach ausreichend mit Margarine ein, so wie es unsere Großmütter auch schon taten.

Teesiebe aus Edelstahl und Stoff

Voraussetzung hierfür ist natürlich loser Tee. Sowohl das Sieb, als auch die Variante aus Stoffe funktionieren wunderbar. Sie lassen sich leicht reinigen und sind mittlerweile in vielen Geschäften in der Hauswarenabteilung erhältlich.

Kaffeefilter aus Edelstahl

Anders war es mit dem Kaffeefilter. Vielleicht lag es an zu fein gemahlenem Kaffee oder am Filter selbst, aber es funktionierte nicht wirklich gut. Der Kaffee lief extrem langsam durch, da das Sieb schnell verstopft war. Für mich kein Problem, da ich keinen Kaffee trinke, für Elisabeth jedoch ziemlich nervig mit der Zeit. Mittlerweile nutzt sie eine French-Press. Dies ist ein Glasgefäß mit einem feinen Sieb zum herunter drücken. Man gibt erst das gröber gemahlene Kaffeepulver hinein, dann heißes Wasser, lässt es ziehen und drückt dann das Sieb nach unten. Am Boden setzt sich dann der Satz ab und man hat wunderbaren frischen Kaffee. Auch die Reinigung geht schnell und ohne Probleme. Hierbei spart man nicht nur jede Menge Filter, sondern auch Strom.

  • Elisabeth und Marcus